Einander seit den frühen 90er Jahren mit wenigen Worten verstehen

‘Alles läuft einfach von selbst’

Prochamp ist der Name eines führenden internationalen Herstellers von Champignonkonserven, der in Kerkdriel ansässig ist. Die Konservenfabrik gehört wie die Produktionsstandorte und die Kompostbetriebe der Familie Peffer. Robert Peffer ist für den Kompost- und Champignonanbau zuständig, sein Bruder Arjan ist für die Konservenfabrik Prochamp verantwortlich. Roberts Schwester Hetty ist für den Vertrieb zuständig. Besonderes an der Unternehmensgruppe ist, dass sie sich im Raum von nur wenigen Kilometern befindet und die gesamte Produktionskette in eigener Hand hält.

Die allererste Champignon-Erntemaschine

Mit einer Bohrer, einigen Rollen und einem hilfsbereiten Schwager entwickelte Richard die erste Champignon-Erntemaschine. Robert: “Diese wurde später mit der Universität Wageningen weiterentwickelt. Im Jahr 1976 übernahm mein Vater die Champignonproduktion vollständig von meinem Opa. Außerdem gründete er ein Kompostunternehmen, damit die Produktion die eigene Kompostbedürfnisse decken konnte. Champignons werden nämlich auf einer Lage Kompost aus fermentiertem Pferdemist, Hühnermist, Stroh, Gips und Wasser, angebaut. Über diesen Kompost wird eine dünne Deckschicht gegeben, die wir seit Jahrzehnten von Legro beziehen.”

Regelmäßige und gute Deckerde

“Wie lange wir schon auf die Expertise von Legro vertrauen, kann ich nicht wirklich sagen, denn die Zusammenarbeit reicht bis in die Jahre vor meiner Zeit zurück”, fährt Robert fort. „Ich habe meinen Vater gefragt, und er sagte, dass es schon seit über dreißig Jahren so ist. Das Wichtigste ist, dass wir seit Jahrzehnten auf die Lieferung regelmäßiger und guter Deckerde zählen können. Wir decken das Kompostsubstrat mit einer Deckerde ab, die für die richtige Wasserversorgung während des Wachstums sorgt. Dabei handelt es sich um große Mengen; schnell ein paar hundert Kubikmeter pro Woche, die Legro mehrmals pro Woche bei uns anliefert. Das Spannende ist, dass wir hierbei kaum Kontakt haben. Es läuft alles von selbst und das ist ein gutes Zeichen.“ Unseren Accountmanager Eric Philipsen spreche ich also höchstens ein paar Mal im Jahr. Legro und wir sind ein Familienunternehmen, das die gleichen Normen und Werte vertritt. Unsere Zusammenarbeit wird daher sehr ernst genommen.“

Weiter verbessern

Wenn man die Zukunft betrachtet, sieht Robert, dass man weiterhin auf Qualität setzen muss. “Als „Worldplayer“ sind wir mit allerlei Herausforderungen konfrontiert”, erläutert er. Dazu gehören Marktentwicklungen, Inflation, Verfügbarkeit von Arbeitskräften, Energie und Verpackungskosten. Deshalb haben wir in den letzten zehn Jahren stark in unsere Substratproduktion investiert, in die Konservenfabrik und kürzlich in eine neue Champignon-Produktionsanlage. Als integriertes Unternehmen müssen wir in vielen Bereichen investieren und kontinuierlich an Verbesserungen arbeiten, auch wenn es um die ganzjährige Champignonernte geht. Für mich spielt dabei Legro weiterhin eine wichtige Rolle als Lieferant hochwertiger Deckerde.”